Zahnkranz 45 und 48 Zähne

Die Honda CRF 250 Rally ist mit der Original Zahnung von 14/40 in meinen Augen falsch übersetzt. Nach der Anpassung die ich gemacht habe mit 13/40 war die erste Verbesserung zu spüren, auch wenn nur leicht.

Bei derAnpassung 13/42 war der Unterschied doch einiges besser, und, ich kann sagen dass die Übersetzung hinten wichtiger ist als vorne auf dem Ritzel.

Um nun eine wirkliche Verbesserung zu finden, für den Strassenverkehr wie auch für Offroad, werde ich nun einige Tests machen mit einem 45 und 48 Zahnkranz. Diese sind beide zur Zeit aus Stahl und wiegen zwar mehr, aber für die Übersetzung zu testen ist das OK. Was ich als Endprodukt verwende und warum, werde ich am Ende der Tests mitteilen.

Als Info allgemein, für den 45 Zahnkranz benötige ich scheinbar eine 120 Glied Kette, (Anstelle einer 116 Original) diese habe ich bestellt und sollte in ein paar Tagen ankommen. Für das 48 Zahnrad benötige ich eine 122-124 Kette. Meine Resultate nach Anbau und Tests, diese werden hier publiziert sobald diese ausgeführt habe! Also bleibt dran!

Korrektur: Nach reichlichem testem und wechseln der Zahnkränze hat sich herausgestellt das die Originalkette nur 106 Glieder hat, nicht 116.. Daher, für die Montage des 45T Kettenzahrades brauchte es eine 108 Glieder Kette.

Gewicht Zahnkranz Stahl 45 Zähne
Gewicht Zahnkranz Stahl 48 Zähne

Test mit 13/45 Ritzel – Zahnkranz

Nun wurde der Zahnkranz mit 45T hinten montiert. Für den Umbau musste die Kettenführung angepasst werden. Mit einem 45T Kettenrad ist kein Spiel mehr vorhanden zwischen Zahnrad-Kette-Kettenführung.

Der Fahrtest hingegen war endlich langsam auf einem anständigem Niveau. Trotz starker Abweichung im Bereich von 32.5% vom Originaltacho und der bestehenden Übersetzung (13/45=3.4561) fährt sich die Honda nun angenehm. Der mittlere Drehzahlbereich fühlt sich viel angenehmer an. Das Loch ist fast nicht mehr zu spüren…

Test mit 14/45 Ritzel – Zahnkranz

Um alle Möglichkeiten auszuprobieren habe ich danach das Original Ritzel vorne montiert. Da die Übersetzung mit 13/45 dann doch etwas viel war in Bezug auf Endgeschwindigkeit und Tachofehler… Mit der nun 14/45T Übersetzung sind wir wieder sehr nahe am 13/42: (13/42= 3,23 vgl. zu 14/45T=3.214) Interessanterweise ist kaum ein Unterschied zu spären, etwas mehr wie bei dem Wechsel von 14/40 auf 13/40.

Mit dieser Übersetzung sind wir bei einem Tachounterschied von ca. 21.5%. Das ist wieder sehr nahe am 13/42. Der Test auf der Autobahn wird zeigen wie es mit der Endgeschindigkeit aussieht..

Bis jetzt muss ich sagen gefällt mir diese Variante am besten. Sie ist fast durchgehend linear in dem Beschleunigungsverhalten, ausser dieses leichte Loch im Mittleren Drehzahlbereich um die 300-5000 Umdrehungen.

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