Tuning Stage 1

Tuning Stage 1 werden die Modifikationen welche Strassenlegal sind. Dass heisst, in der Schweiz, und wahrscheinlich auch in der EU, sind diese Anpassungen auf der Strasse erlaubt.

Folgend die Änderungen am Motorrad welche ich vornehme und die Resulate die ich Wahrnehme. Leider kann ich aus finanziellen Gründen keine Prüffung auf dem Leistungsstand vornehmen. Dies wird erst am Ende von Stage 2 Tuning vorgenommen.

  • Ritzel 13 Zähne / Zahnkrank 42  (Im Alltag nur mit 42 Zahnkranz, und 13er Ritzel für Off-Road, ist ja schnell gewechselt!)
  • Leichtere Batterie (LiFePo4 von Skyrich, Gewichtsersparrniss von 2 KG!)
  • Austauschen der Fussrasten
  • Austauschen der Fusshebel
  • Elektronik für Geschwindigkeitsanpassung Tacho (Ein muss für alle die viel Strasse fahren… nur mit dem 13er Ritzel sind die Abweichungen schon hoch, auch wenn Strassenverkehrstechnisch erlaubt)
  • Austauschen des Lenkers
  • Austauschen der Griffgummis
  • Austauschen der Lenkerhebel
  • Fahrwerk anpassen
  • Heavy Duty Clutch und Federn austauschen

Lesen Sie weiter sobald ich diese Umbauten gemacht habe und die Gewichte genau ausgewertet habe…  Die Resultate werden hier publiziert!

 

Austausch Ritzel von 14 auf 13 Zähne:

Der Austausch des vorderen Ritzels wurde gemacht. Nun werden noch ein paar Kilometer gefahren. Das Resultat, nebst dem stark abweichendem Tacho, ein ganz wenig mehr Drehmoment und aggressiveres Ansprechverhalten. Ich habe mir doch etwas mehr davon erwartet. Mit viel Drehzahl kann nun das Vorderrad ein wenig abgehoben werden ab Start, aber im Gelände ist das zu wenig. Resultat des 13 Zahn Ritzels: Nur wenig Verbesserung; die Übersetzung muss noch mehr angepasst werden.

 

Austausch Zahnkranz von 40 auf 42 Zähne:

Der Austausch des Zahnkranzes hinten von Original 40 auf 42 macht aus zweierlei Sicht Sinn: Die Gewichtsreduktion um ganze 420 Grams und die Verbesserung der Übersetzung. Die 13/42 Übersetzung verhält sich homogener als die Originale, ist aber immer noch nicht ganz perfekt. Das mittlere Drehzahl- Loch ist immer noch vorhanden, aber nicht mehr so stark. Wahrscheinlich wird ein 44-45 Zahnrad die beste Lösung sein.  Meine Testresultate nach Montage und Testfahrt bald.

Austausch Zahnkranz von 42 auf 45 Zähne:

Der Austausch des Zahnkranzes hinten von 42 auf 45 hat nun eine deutliche Verbesserung gebracht. Leider ist diese Variante nur mit dem 13er Ritzel möglich. Der 14er lässt sich nicht mehr fahren da der Block der Kettenführung nicht genug Luft hat, respektive blockiert. Mit dem 13er Ritzel und ein wenig ausschneiden des Blocks geht es aber gut. Die Übersetzung macht nun endlich Spass! Leider ist es unter keinen Umständen in der Schweiz fahrbar da weit entfernt vom erlaubten :o(  Aber für Offroad zu fahren wird es sicherlich super gehen, ein Bericht darüber sobald ich das gemacht habe.

14er Ritzel / 45er Zahnkranz:

Nach ausgiebigem testen des 14er Ritzel und 45er Zahnkranz kann ich folgendes Resultat angeben:  Im Alltag ist die Übersetzung zwar etwas zu kurz, bin aber überzeugt! Es gibt einen deutlichen Unterschied im unteren Drehzahlbereich: Etwas holprig unten (Motorvibrationen sind stark erhöht), dafür viel besser im mittleren und höheren Drehzahlbereich. Dort zeigt sich eine erhöte spontanität und das Bike reagiert viel direkter. Man muss die Kettenführung anpassen (ausnehmen). Es setzt ebenfalls die Anpassung des Geschwindigkeitszähler voraus, ein abolutes MUSS. 30Km/h=36, 50 = 61; 60=73, etc. Bis anhin ist es aber trotzdem die beste Übersetzung die ich gefahren bin. (ca. Angaben, werde ich noch genau mitteilen)

Austausch Batterie:

Der Austausch der Batterie hat eine Gewichtsersparung von 2,022 Kg erbracht. Das ist Enorm.

Die Skyrich Batterie hat zwar nicht gleich viel Power wie die Original Batterie, sie ist aber genug Leistungsstark um alles antreiben zu können. Dank des Gewichtes hat die Honda CRF Rally nun ein Leistungsgewicht von 6.2 anstelle von 6.28!

Das merkt man schon beim fahren, es verbessert die Handlichkeit bei langsamen fahren da weniger Masse da ist und vor allem der Schwerpunkt verbessert wurde. Es lohnt sich allemale diese Änderung zu machen!

 

Austausch Fussrasten:

Der Austausch der Fussrasten habe ich für folgende Gründe gemacht: Besserer Halt (Die Originalen sind gezackt, aber nicht sehr griffig), leichteres Material und bessere Haltbarkeit / Festigkeit. Ich habe mich für die Fastway Air entschieden welche aus Alu sind und doch 90 Grams leichter.

Die Fussrasten von Fastway sind höheneinstellbar (2 Positionen), kommen mit 2 verschiedene Sets an Pins (mitgeliefert in 9 oder 10  und 12 mm) inkl. Locktite befestigungspaste! Die Fastway Air sind ebenfalls in der Axe- Drehung einstellbar, das heisst der Winkel der Rasten können nach innen oder aussen eingestellt werden. Für Motocrossfahrer zum Beispiel eher nach innen um das Bike besser klemmen zu können, für Endurofahrer eher leicht nach aussen. Mit den Pins haben die Fussrasten einen absolut perfekten halt und sehen auch noch sehr schön aus.

 

Austausch Fusshebel:

Der Austausch des Schalthebels und Fussbremshebels wurden aus den gleichen Gründen wie die Fussrasten gemacht, Gewicht, Haltbarkeit, Festigkeit und Design. Das man bei der Gelegenheit auch noch 198 Grams einsparrt ist ein Bonus!

 

Die AS3 Powersport Hebel sehen hochwertig und Stabil aus. Sie haben einen sehr guten Grip und Feedback. Überaus Zufrieden!

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Original Leistungsgewicht: 157/25= 6.28   

Neu aktuell mit -5.3Kg = 6.068 !!

Ersetzen des Lenkers: – 475 Grams

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Nun habe ich den Lenker ersetzt, mit einem Renthal Fatbar und Renthal Griffgummis (Kevlar). Ein Gewichtsersparnis das sich merken lässt..

 

 

Nach dem Nachmessen sind es effektiv 475 Grams!! Die Griffe von Renthal sind auch noch etwas leichter und die neuen offenen Gasgriffhülsen ebenfalls. Der Unterschied beim fahren, vor allem ohne die schweren Rückspiegel machen das Bike leichter erscheinen, direkter und ausgewogener.. ein riesen Unterschied!

Ich habe daher neue Rückspiegel bestellt von Beta welche einklappar sind. Auch wenn nicht viel leichter, lassen sich diese nach innen klappen und sind so im Gelände nicht mehr im Weg.. für Offroader ein MUSS


Anpassung des Tachos:

Mit dem geänderten Kettenrad und der anstehenden Reise habe ich nun die Tachoanpassung vorgenommen. Ich habe bei www.crfsonly.com den 12oclocklabs gekauft und habe diesen installiert.  Die Anleitung ist einfach zu verstehen (in Englisch) und die Kalkulation ebenfalls:

Programmierung: Zeigt zum Beispiel der Tacho 50 und das GPS 61 an: 50/61 x 100 – 100 = – 18.1 (Aufgerundet auf eine Dezimalstelle)

Zum Glück habe ich auf youtube ein Video gefunden wo der Stecker ist.. denn der war nicht einfach zu finden. (Linke Seite, Sitz und Seitenplastick weg, dann unter der Plastickabdeckung beim Tankende, ein kleiner blauer Stecker, Foto folgt) Nach der GPS Messung von GPS 50 Km/h = 61 Km/H Tacho, 60 Km/h = 73 Km/h ergab sich eine Eingabe von -18.1%! Nach der Kontrolle auf einer kleineren Strecke konnte ich folgendes Resultat von 30Km/h Tacho = 29.7 Tacho, 60 Tacho = 59.6 Km/h !  Perfekt!